Kong: Skull Island (2017)
Auch 2026, also knapp zehn Jahre nach Release, ist Kong: Skull Island für mich immer noch ein nahezu perfekter Blockbuster.
Ich mag die Vietnam-Komponente des Films, den dazugehörigen Soundtrack und die visuelle Gestaltung.
Kong ist kein klassisches Remake des Monsterfilms von ’33, sondern eine eigenständige Interpretation, die Teil des MonsterVerse ist, welches 2014 mit Godzilla losgetreten wurde. Bis heute bleibt Kong auch der beste Film der Reihe.
Die Story ist eine klassische Abenteuergeschichte – nicht mehr und nicht weniger. Verschiedene Parteien kommen aus unterschiedlichen Gründen zusammen, um die Expedition nach Skull Island zu starten. Selbstverständlich spielt nicht jeder mit offenen Karten und mit einer harmlosen Forschung hat die Reise nichts zu tun.
Der Film besitzt ein hervorragendes Casting mit prominenten Namen wie Samuel L. Jackson, Brie Larson, Tom Hiddleston und John Goodman. Aber auch in den kleineren Rollen sind Gesichter wie John C. Reilly und Thomas Mann vertreten, die ich gerne sehe.
Kong: Skull Island guckt sich wie ein Jurassic Park-Film – eine mysteriöse Insel voller Monster und Gefahren. Dass sich Regisseur Jordan Vogt-Roberts dafür entschieden hat, on Location zu drehen, fällt im Film ebenfalls positiv auf. Selbst die digitale Effektarbeit sieht heute noch sehr gut aus und brachte dem Film damals sogar eine Oscar-Nominierung ein. King Kong ist gigantisch und sieht grandios aus, ebenso seine Gegenspieler.
Für das Monsterdesign hat sich Vogt-Roberts nach eigenen Angaben bei Prinzessin Mononoke inspirieren lassen, was man erkennt, wenn man es weiß. Aber auch unabhängig davon sind auf der Insel einige coole Wesen anzutreffen.
Obwohl Kong in erster Linie ein familientauglicher Abenteuerfilm ist, kommt auch immer wieder der Horrorfilm in ihm durch. Die Einbindung der indigenen Völker und der Soldaten, die von langen Insektenbeinen gepfählt werden, erinnert an italienische Kannibalenfilme und eine Gewisse Härte lässt sich ebenfalls nicht absprechen.
Im Herzen von Kong lässt sich ein B-Movie erkennen, das mit ordentlich Budget zu einem ordentlichen A-Blockbuster aufpoliert wurde.
Für mehr Affen-Horror schaut doch gerne mal bei meiner Filmkritik zu Primate rein oder lest meinen Artikel zu den sechs gruseligsten Affen-Horrorfilmen.


